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Soziales Engagement für Nepal

Dentaurum unterstützt Chhatrapati Free Clinic

20.05.2009

Soziales Engagement für Nepal

Handeln statt Jammern – Pforzheim engagiert sich für Nepal

Chhatrapati Free Clinic – medizinische Grundversorgung, auch für die unterpriviligierte Bevölkerung Nepals.

Der Grundstein für die Chhatrapati Free Clinic wurde 1957 von einer uneigennützigen Bürgerinitiative gelegt, die einen bescheidenen Verbandsraum für die allererste medizinische Grundversorgung für die Ärmsten der Armen errichtete. Durch den Einsatz von sozialverantwortlichen Ärzten, die eine kostenlose medizinische Betreuung übernahmen und Spendengeldern, entstand nach und nach die heutige gemeinnützige Chhatrapati Free Clinic. Das Ziel aus Gründungstagen, dass niemand leiden oder gar sterben dürfe, weil er oder sie sich medizinische Betreuung nicht leisten könne, ist bis heute richtungsweisend für die Arbeit des Chhatrapati Krankenhauses. Bis 1992 fehlte es jedoch nahezu an jeglicher Ausstattung mit medizinischen Geräten. Das Klinikkomitee wandte sich damals an den Deutschen Entwicklungsdienst mit der Bitte um Unterstützung. Durch seinen Bruder Ulli Hoffmann, in Nepal als Entwicklungshelfer tätig, erfuhr Dr. Joachim Hoffmann von diesem Hilfsprojekt und wurde selbst zur personifizierten Entwicklungshelfer-Leitstelle. Dank Spenden und Unterstützung, vor allem durch deutsche Ärzte und Unternehmen, ist aus dem ehemaligen Verbandsraum eine moderne Poliklinik mit verschiedenen Fachabteilungen und über 30 Fachärzten (HNO- und Augenärzte, Dermatologen, Orthopäden, Gynäkologen, Zahnärzte etc.) entstanden, die medizinische Leistung auf hohem Niveau auch für mittellose Patienten anbietet. Kontinuierlicher Medizintechnik-Transfer nach Nepal, personelle Unterstützung durch FH-Medizintechniker, Zahntechniker und Ärzte sowie die Aus- und Weiterbildung der Mediziner, sind elementare Säulen dieser erfolgreichen Entwicklungshilfe.

Bei einem der ersten implantologischen Anwendertreffen von Dentaurum Implants Ende der 90er-Jahre, hielt Dr. Joachim Hoffmann, Implantologe aus Jena, einen bewegenden Vortrag über die katastrophale ärztliche Versorgung in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt. Dr. Hoffmann berichtete über das Hilfsprojekt der Gesellschaft für medizinisch-technische Zusammenarbeit e. V. in Jena, welches die Chhatrapati Free Clinic in Kathmandu nicht nur mit Spendengeldern, sondern auch mit Geräten und medizinischem Einsatz unterstützt. Für Mark S. Pace von der Geschäftsleitung des sozial engagierten Ispringer Familienunternehmen stand sofort fest – die Dentaurum-Gruppe möchte sich ebenfalls an diesem humanitären Hilfsprojekt beteiligen.

Er besuchte 1999 mit seiner Frau Petra die Klinik in Nepal und bot an, durch Weiterbildung der nepalesischen Zahnärzte Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dentaurum übernimmt hierbei alle anfallenden Kosten im Rahmen der Beförderung, Unterbringung und Ausbildung von hochkarätigen Zahnmedizinern wodurch gewährleistet wird, dass diese finanzielle Unterstützung auch konkret umgesetzt wird.

In der implantologischen Zahnarztpraxis von Dr. Hoffmann in Jena hospitierten in den vergangenen Wochen Dr. Tina Shrestha und Dr. Arun Manandhar, die beide in der Chhatrapati Free Clinic praktizieren. Auch die Pforzheimer Zahnärzte Dr. Jörg Augenstein und seine Tochter Dr. Dorothee Augenstein-Heß unterstützen die beiden Zahnärzte aus dem Himalaya-Staat tatkräftig mit erstklassigem Know-How und setzen deren implantologische Weiterbildung in diesen Tagen in ihrer Zahnarztpraxis fort. In seinem vollen Terminkalender, vor allem jetzt wo Dr. Augenstein seine Frau OB Christel Augenstein bei ihrem Wahlkampf unterstützt, findet er dennoch Zeit um seinen nepalesischen Kollegen ein umfangreiches Ausbildungsprogramm anzubieten. Hierbei werden Dr. Shrestha und Dr. Manandhar in folgenden Fachbereichen geschult: von der zahnärztlichen Prophylaxe, konservierenden Behandlung, konventioneller Prothetik bis hin zur Implantologie vermittelt Dr. Augenstein professionelles Wissen in Theorie und Praxis. Auch ein Besuch des ältesten Dentalunternehmens der Welt, der Dentaurum-Gruppe in Ispringen, darf nicht fehlen. Hierbei können sich die Gäste aus Nepal über die Herstellung zahnmedizinischer Produkte „made in Germany“ informieren und das moderne dentale Fortbildungszentrum kennenlernen. Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit Dr. Hoffmann und Dr. Augenstein unterstützt die Dentaurum-Gruppe somit ebenfalls das Hilfsprojekt in Nepal mit Materialien, Spenden und Wissensvermittlung in den Bereichen Zahntechnik, Kieferorthopädie und Implantologie. Das innovative, einfach zu verwendende und ausgereifte tioLogic® Implantatsystem steht hierbei im Mittelpunkt der Fortbildung, damit Patienten in Nepal behandelt werden können und so wiederum Geld für die Chhatrapati Klinik verdient werden kann.

Dieses vielseitige humanitäre Engagement und dessen Erfolg zeigen, dass es vor allem auch in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Umfeldbedingungen wichtig ist, aktive Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, wobei reine finanzielle Leistungen nicht immer im Vordergrund stehen müssen.


Weitere Informationen:

D E N T A U R U M
GmbH & Co. KG
Maria Guerra Cubero
Turnstr. 31 / 75288 Ispringen
Fon: 07231 / 803-104 
Fax: 07231 / 803-342
E-Mail: maria.guerra-cubero@dentaurum.de

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