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"Experience – the significant difference"

Fortbildungshighlight in Berlin: Die International Dental Conference 2016

10.05.2016

"Experience – the significant difference"

Drei erlebnisreiche Kongresstage liegen hinter den mehr als 300 Teilnehmern, die aus insgesamt 19 Ländern angereist waren: Vom 22. bis 24. April 2016 fand die International Dental Conference im Meliã Hotel Berlin statt. Das diesjährige implantologische Highlight von Dentaurum Implants mit 18 hochkarätigen Referenten aus dem In- und Ausland überzeugte durch spannende Vorträge, praxisnahe Workshops, eine unvergessliche Abendveranstaltung und eine perfekte Organisation.

Workshopauftakt am Freitag
Tobias Grosse, Bereichsleiter Implantologie bei Dentaurum Implants und Priv.-Doz. Dr. Friedhelm Heinemann (Morsbach) begrüßten die deutschsprachigen Teilnehmer am Freitag und gaben den Startschuss für die ersten vier Workshops am Freitag.

Dr. Christoph Bourauel (Universität Bonn) und Dr. Friedhelm Heinemann präsentierten unter dem Thema „Strategische Pfeilervermehrung mit Standard und Mini Implantaten" Hands-on-Übungen am Kunststoffkiefer mit dem neuen Implantatsystem CITO mini®. Dr. Sigmar Schnutenhaus (Hilzingen) informierte in seinem Workshop über "Festsitzende Versorgungen auch ohne Augmentationen" und gab den Teilnehmern einen Leitfaden für ihre Praxis an die Hand. „Tipps und Tricks rund ums Weichgewebe – vor, während und nach der Implantation" präsentierte Dr. Daniel Schulz (Henstedt-Ulzburg). Beim Workshop „Craniosacrales System im zahnärztlichen Kontext" von Dr. Dieter Lazik aus Potsdam war die Mitarbeit der Teilnehmer wieder gefragt. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Sportmedizin und Prävention Potsdam plädierte für eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten. Das Publikum ließ sich nicht lange um eine aktive Teilnahme bitten und probierte die von ihm demonstrierten Übungen zur Muskelentspannung selbst aus.

Finaler Programmpunkt am Freitag: Die gemeinsame Abendveranstaltung im mehr als 100 Jahre alten "Wasserwerk Berlin", das Tradition und Moderne verbindet. Während des Dinners gab es ausreichend Zeit für den Austausch auf fachlicher Basis und freundschaftliche Gespräche. Zudem traten diverse Showacts auf: Die Didgeridoo-Gruppe Silberbodys und die von der Decke schwebende Soloviolistin Bea sorgten in der bunt ausgeleuchteten Maschinenhalle für die passende musikalische Unterhaltung.

Zweisprachiger Vortragsmarathon am Samstag
Am Samstag standen elf implantologische und fachübergreifende Themen aus Wissenschaft, Forschung und Praxis auf dem Programm, die für die internationalen Teilnehmer simultan ins Englische übersetzt wurden. Tobias Grosse und Priv.-Doz. Dr. Friedhelm Heinemann begrüßten die internationalen Gäste zu diesem zweiten Kongresstag und führten durch das abwechslungsreiche Programm. Gemeinsam mit Prof. Dr. Dipl.-Phys. Christoph Peter Bourauel (Universität Bonn) hielt Dr. Friedhelm Heinemann den Eröffnungsvortrag. Dieses Mal beschäftigte er sich mit der Sofortbelastung von tioLogic® Implantaten. Über den digitalen Wandel in der Implantatprothetik und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten sprach Dr. Sigmar Schnutenhaus (Hilzingen). Dr. Joachim Hoffmann (Jena) und Dr. Gudrun Stoya (Universität Jena) stellten in Ihrem Vortrag anatomische und chirurgische Überlegungen zum lateralen Unterkiefer an. In einer multimedialen Präsentation wurden die Knochenkonfiguration der Mandibula, anatomische Problemzonen, die zur Erschwerung der Implantatinsertion führen können sowie topographische Bezüge zu den angrenzenden Weichgeweben des Mundbodens aufgezeigt. „Shorties – ist der Trend wissenschaftlich evident?" – diese Frage stellte und beantwortete Priv.-Doz. Dr. Torsten Mundt (Universität Greifswald). Sein Vortrag behandelte die Definition, Indikation, eine umfassende Literaturübersicht, eigene Erfahrungen und Schlussfolgerungen. Sein Fazit war, dass Implantate mit einer Länge von weniger als 10 mm unter Beachtung der Indikationen kein Problem mehr darstellen und gab den Teilnehmern klare Empfehlungen mit auf den Weg. Prof. Dr. Werner Götz (Universität Bonn) berichtete über die Einheilung und den Abbau von Knochenersatzmaterialien im Kieferknochen und stellte eine Zwischenbilanz nach 10 Jahren Forschung auf.

Nach der Mittagspause thematisierte Prof. Dr. Mohammed A. Al-Shahat (Mansoura University, Ägypten) die minimalinvasive Implantologie und Dr. Stefan Möller (Göttingen) sprach über die kortikale Mikrofixation von Schraubenimplantaten mit Osteosyntheseplatten / Satellitenimplantaten und der daraus resultierenden Erhöhung der Primarstabilität. Wie wichtig Notfallmanagement in der zahnärztlichen Praxis ist, wurde den Teilnehmern einmal mehr verdeutlicht durch den Vortrag von Dr. Peter Schablin (Bonn). Er stellte Symptome und Maßnahmen bei den meisten Vorkommnissen – wie etwa Hyperventilation – in einer Zahnarztpraxis vor und informierte die Teilnehmer über die erforderliche Notfallausstattung. Über die Fortschritte in der Periimplantitistherapie referierte Prof. Dr. Klaus K.-F. Roth (Universität Hamburg). In seiner Zusammenfassung merkte er unter anderem an, dass es derzeit nur eine sehr unbefriedigende Studienlage gibt. Ein regelmäßiger Recall und eine exzellente Mundhygiene reduzieren das Erkrankungsrisiko jedoch erheblich.
Auf Komplikationen in der Implantologie ging Prof. Dr. Dr. Kai-Olaf Henkel (Bundeswehrkrankenhaus Hamburg) ein. Er verdeutlichte eindrucksvoll in verschiedenen Falldemonstrationen, welche Komplikationen möglich sind und welche Gegenmaßnahmen eingeleitet werden müssen. Zum Abschluss des zweiten Kongresstages sprach Dipl.-Päd. Herbert Prange (Mallorca) über die dentale Intelligenz und Gehirnforschung: wie man Dopamin puscht, was dann geschieht und vor allem, wie das Gehirn mit der Patientenberatung in Zusammenhang steht. Mit seinen humorvollen Tipps zu einer optimalen strategischen Patientenberatung setzte Herbert Prange einen wundervollen Schlusspunkt unter einen rundum interessanten und gelungenen Kongresstag. Tobias Grosse und Priv.-Doz. Dr. Friedhelm Heinemann verabschiedeten anschließend am Ende des zweiten Kongresstages die Teilnehmer.

Sonntag: weitere vier Workshops im internationalen Kontext
Die Workshops am Sonntag waren inhaltlich verstärkt auf die internationalen Gäste zugeschnitten und wurden daher komplett auf Englisch abgehalten. Ein großes Thema der Referenten aus Ägypten und der Türkei war die computergestützte Implantatinsertion unter Einbeziehung von tioLogic® digital und der Versorgung mit AngleFix-Aufbauten. Dr. M. Akif Eskan (Istanbul, Türkei), Dr. Ali H. Özoğlu (Adana, Türkei) und Prof. Ahmed Barakat (Kairo, Ägypten) führten durch diese Workshops. Dr. Joachim Hoffmann vermittelte in seinem Vortrag viele interessante Denkanstöße und Ideen zur Vermeidung von Komplikationen in der Zahnarztpraxis. Rund um das Thema Weichgewebsmanagement präsentierte Dr. Daniel Schulz vielfältige Varianten mit anschaulichen Falldokumentationen. Wie schon am Freitag hatten die Besucher auch hier die Möglichkeit, an allen vier Workshops teilzunehmen.

Bereits schon gegen Ende des zweiten Kongresstages wurden Stimmen aus dem In- und Ausland laut, wie gut ihnen die praktischen Workshops, interessanten Vorträge, das abwechslungsreiche Rahmenprogramm sowie die hervorragende Organisation gefallen haben. Aufgrund der vielen Anfragen ist schon absehbar, dass bald wieder ein implantologisches Event dieser Größe von Dentaurum Implants stattfinden wird.



Weitere Informationen:
DENTAURUM Implants GmbH
Centrum Dentale Communikation
Turnstr. 31
75228 Ispringen
Tel.: 07231/803-470 / Fax: 07231/803-409
E-Mail: kurse@dentaurum.de
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