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Zukunftsorientiert und innovativ:

Auftaktveranstaltung der OrthoAlliance©-Partner zur digitalen KFO bei DENTAURUM in Ispringen

05.02.2015

Zukunftsorientiert und innovativ:

Mehr als 50 Kieferorthopäden, Zahnärzte und Zahntechniker nahmen kürzlich an der Auftaktveranstaltung zur digitalen Kieferorthopädie bei DENTAURUM in Ispringen teil. Der Einladung der OrthoAlliance©-Partner, einem Kompetenzverbund aus mittelständischen, inhabergeführten Unternehmen, waren Gäste aus Süddeutschland, der Schweiz und Österreich gefolgt. Im modernen Ambiente des CDC, Centrum Dentale Communikation, dem firmeneigenen Schulungszentrum von Dentaurum, konnten sich die Teilnehmer über die Vorteile der Digitalisierung von Abläufen in ihrem Praxis- und Laboralltag informieren.

Zu Beginn der Fortbildung sprachen Prof. Dr. Rolf Hinz aus Herne und Dr. Philipp Geis aus Rodgau-Jügesheim über ihre Erfahrungen mit der Digitalisierung in der Kieferorthopädie. Prof. Dr. Rolf Hinz berichtete über die Verarbeitung und Archivierung digitaler Daten in der kieferorthopädischen Praxis und informierte über rechtliche Bestimmungen, insbesondere zu den Aufbewahrungsfristen der Diagnostikmodelle. Je nach Auslegung der geltenden Rechtsgrundlagen ist eine Archivierung der Unterlagen von 4-10 Jahren, nach BGB sogar von 30 Jahren vorgesehen. Dr. Philipp Geis stellte das nötige Equipment vor, das für die Digitalisierung benötigt wird, und nannte die Vorteile, die sich für ihn aus dem digitalen Workflow in seiner Praxis ergeben. Doch eindrucksvoll bewiesen sie, dass die Digitalisierung in der kieferorthopädischen Praxis keine Frage des Alters ist, sondern dass man sich auch generationsübergreifend mit diesem Thema beschäftigen muss. Ein großer Vorteil der Digitalisierung besteht für beide darin, dass der enorme Bedarf an Lagerplatz, der durch die Archivierung von Modellen benötigt wird, sich künftig reduzieren wird, und die Diagnostikmodelle als wichtige Behandlungsgrundlage jederzeit reproduzierbar sind.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops die Gelegenheit, sich mit einer Auswahl von Möglichkeiten der digitalen Kieferorthopädie zu beschäftigen. Hierfür wurden von den OrthoAlliance©-Partnern Workshop-Stationen aufgebaut, an denen sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen gezielt und intensiv über die einzelnen Komponenten informieren konnten. DENTAURUM demonstrierte den orthoX® scan, den speziell für die Kieferorthopädie entwickelten 3D-Modellscanner, mit dem Modelle gescannt und archiviert werden können. Der Scanvorgang ist sehr einfach und die dazugehörige Archivierungssoftware orthoX® file eignet sich nicht nur zum Scannen und Archivieren, sondern kann bei Bedarf auch zum dreidimensionalen Sockeln von Zahnkränzen, Einzelkiefermodellen sowie Gipsmodellen verwendet werden.

Wie ein kieferorthopädisches Modell digital analysiert wird, zeigte Dr. Rolf Kühnert, Geschäftsführer von Image Instruments aus Chemnitz, mit der dentalen Imaging Software OnyxCeph³™. Diagnostische und therapeutische Set-ups lassen sich virtuell erstellen und darauf aufbauend können Behandlungs- und Übertragungsapparaturen für Schienen- und festsitzende KFO-Behandlungen digital geplant, konstruiert und für die Herstellung mittels Rapid Prototyping aufbereitet werden. Thema der Workshops von CA DIGITAL aus Mettmann und SCHEU-DENTAL aus Iserlohn war die digitale Schienentherapie. Es wurde sehr anschaulich gezeigt, wie mittels eines 3D Set-up-Modells die einzelnen Therapieschritte zu digital erstellten Modellen umgesetzt werden. Über die so erstellten Kunststoffmodelle werden in der Praxis tiefgezogene Schienen gefertigt. Auf diese Weise bleibt die Wertschöpfung in der Praxis und wird nicht an einen externen Dienstleister ausgelagert.

Die digitale Bracketpositionierung demonstrierte Dr. Yong-min Jo, Geschäftsführer von ELIDENT aus Mettmann. Durch die Übertragung mit dem INDIVIDUA® TRAY besteht die Möglichkeit, in nur wenigen Minuten einen ganzen Kiefer zu bonden, ohne Ungenauigkeiten bei der Positionierung zur riskieren. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ein virtuelles Set-up zu erstellen, Brackets digital zu platzieren und auf dem Modell zu kleben. Dr. Pascal Schumacher aus Köln zeigte die Vorteile von digital geplanten Retainern aus Nickel-Titan gegenüber herkömmlichen selbstgebogenen Lingualretainern aus Edelstahl. Dr. Schumacher bot den Teilnehmern zudem die Möglichkeit, sich selbst anhand von vorbereiteten Modellen von der Einfachheit dieses Systems zu überzeugen.

Die anwesenden Kieferorthopäden, Zahnärzte und Zahntechniker waren begeistert von den umfassenden Informationen und Schulungen, die sie zum Thema Digitalisierung erhielten. Sie lobten die gut strukturierte und praxisorientierte Fortbildung mit den zahlreichen Tipps und Tricks direkt von erfahrenen Anwendern. Während der Pausen kamen der kollegiale Erfahrungsaustausch und das Gespräch mit den Referenten nicht zu kurz und auch während der Workshops wurde angeregt diskutiert. Schlusstenor war, dass die Welt der Kieferorthopädie immer digitaler wird und dass solche Veranstaltungen unverzichtbar sind. Überregional bietet die OrthoAlliance© 2015 weitere Veranstaltungen in München, Leipzig, Herne und Berlin an.



Weitere Informationen:
DENTAURUM
GmbH & Co. KG
Turnstr. 31, 75228 Ispringen
Tel. +49 7231 / 803-0
Fax: +49 7231 / 803-295
E-Mail: info@dentaurum.de
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