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Der Arnold-Biber-Preis 2016

Feierliche Verleihung

21.09.2016

Der Arnold-Biber-Preis 2016

Vom 14. bis 18. September war das Hannover Congress Centrum Schauplatz der 89. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO). Unter dem Tagungsthema „Kieferorthopädie im Wandel der Zeit" fand diese in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Ein traditioneller Programmpunkt der Eröffnungsfeier: Vertreter der Dentaurum-Gruppe überreichten den von der DGKFO ausgeschriebenen Arnold-Biber-Preis.

Die Geschichte des Fachpreises ist über 100 Jahre alt
Der Arnold-Biber-Preis ist nach dem Firmengründer von Dentaurum benannt und wurde 1910 nachweislich zum ersten Mal zur Verfügung gestellt. Die Auszeichnung wird seit 1968 jährlich für eine bisher noch unveröffentlichte wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Kieferorthopädie ausgeschrieben. Ein unabhängiges Kuratorium beurteilt die eingesandten Werke und wählt – bei entsprechendem Niveau der Einsendungen – die nach wissenschaftlichen Kriterien beste Arbeit aus. Auszüge daraus werden später in der Fachzeitschrift „Journal of Orofacial Orthopedics‟ (Springer-Verlag GmbH) veröffentlicht.

Teamarbeit – die Gewinnerstudie 2016
Ein zehnköpfiges Team untersuchte in einer randomisierten und kontrollierten klinischen Pilotstudie die Inzidenz und Ausprägung von Gingivaduplikaturen bei frühem vs. spätem Beginn des kieferorthopädischen Extraktionslückenschlusses. Die Erstautorenschaft teilen sich PD Dr. Christoph Reichert und ZA Eric Kutschera, weitere Autoren sind Dr. Christina Plötz, Dr. Sven Scharf, PD Dr. Lina Gölz, Dr. Rolf Fimmers, Dr. Christine Fuhrmann, Prof. Dr. Gerhard Wahl, Prof. Dr. Bert Braumann und Prof. Dr. Andreas Jäger.

Im klinischen Alltag erfolgt der Lückenschluss nach Extraktion zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Im Rahmen der Studie sollte untersucht werden, ob ein früherer oder ein späterer Beginn Unterschiede bezüglich der lnzidenz und des Ausprägungsgrades von möglicherweise entstehenden Gingivaduplikaturen verursacht. Gingivaduplikaturen sind eine regelmäßig beobachtete Nebenwirkung des kieferorthopädischen Extraktionslücken-schlusses und gehen mit Knochenverlust, entzündlichen Veränderungen und instabilem Lückenschluss einher. Im Ergebnis dieser Pilotstudie zeigte sich kein signifikanter Einfluss auf die lnzidenz und den Grad von Gingivaduplikaturen bei einem frühen oder spätem Lückenschluss nach der Extraktion.

Die DGKFO-Präsidentin Professor Dr. Ursula Hirschfelder gratulierte Herrn PD Dr. Reichert. Er nahm die Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 5.000 € von Tobias Grosse (Bereichsleiter Implantologie Dentaurum Implants) und Rudolf Nett (Regionalverkaufsleiter Dentaurum) für das gesamte Forschungsteam entgegen.

Der Arnold-Biber-Preis 2017
Auch im nächsten Jahr wird der Arnold-Biber-Preis wieder ausgelobt. Einzelne Autoren oder Forschergruppen von in Deutschland approbierten Zahnärzten und DGKFO-Mitgliedern können sich um den Arnold-Biber-Preis bewerben. Für die nächste Vergabe werden Einsendungen bis Ende Juni 2017 berücksichtigt.



Weitere Informationen zur Ausschreibung des Preises erhalten Sie von der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie, unter: www.dgkfo.de - "Wissenschaftliche Preise" oder bei:
DENTAURUM
GmbH & Co. KG
Turnstr. 31
75228 Ispringen
Tel. +49 7231 / 803-0
Fax: +49 7231 / 803-295
E-Mail: info@dentaurum.de
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