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TIOLOX® – Klinische Erfolgsbewertung von Implantaten und Suprastrukturen nach 5 bis 10 Jahren

Mundt T

2007

Das Ziel der Untersuchung bestand in einer retrospektiven Langzeitstudie anhand der Karteieintragungen, um die Überlebensrate der in der Praxis von Dr. Hotz in Sigmaringen inserierten Implantate des Tiolox® System der Firma Dentaurum, Ispringen zu ermitteln. Die Implantate werden von Dr. Hotz in den Jahren 1990 bis 1998 inseriert und größtenteils auch prothetisch versorgt. Gleichzeitig wurden für eine Querschnittsuntersuchung 250 randomisierte Patienten einbestellt (Bruttostichprobe), um den gegenwärtigen Zustand der Implantate inklusive der Suprakonstruktion zu evaluieren. Die Untersuchung wurde durch Mitarbeiter und eine Promovendin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vorbereitet und durchgeführt.

Von den einbestellten Patienten waren inzwischen 20 verstorben du 33 unbekannt verzogen. Abzüglich dieser neutralen Ausfälle beläuft sich die Nettostichprobe auf 197 Patienten. Von diesen konnten 159 (94 Frauen, 65 Männer) mit einem durchschnittlichen Alter von 53 Jahren untersucht werden. Die Response beträgt 80,7 %. Zum Kontrolltermin wurde eine aktuelle Anamnese und ein Patientenzufriedenheitsbogen erhoben sowie eine klinische und röntgenologische Untersuchung durchgeführt.

Insgesamt wurden 663 Tiolox®-Implantate inseriert, davon 367 im Oberkiefer und 296 im Unterkiefer. Jeweils ein Implantat pro Patient wurde klinisch untersucht, um die Unabhängigkeit der Beobachtungen zu gewährleisten.

Die Implantathygiene war insgesamt gut (Grad 0-1: 67 %). Der Mittelwert der maximalen Sondierungstiefen pro Implantat beträgt 4,51 mm, im Interquartilbereich schwankt sie zwischen 3 und 6 mm und ist höher als in vergleichbaren Untersuchungen, die jedoch die mittele Taschentiefe in ihrer Analyse berücksichtigt haben. Das Symptom Blutung auf Sondierung war nur bei 26 von 152 Implantaten negativ. Daraus resultierten auch relativ hohe Gingivalindexwerte entsprechend anderer Studien mit höherer Liegedauer. Bei über der Hälfte der Implantate war keine fixe Mukosa vestibulär oder oral vorhanden. Ein Regressionsmodell, das den Einfluss auf periimplantäre Parameter untersuchte, ergab jedoch lediglich Korrelationen zwischen Plaque und den periimplantären Entzündungszustand.

Die Knochenabbaurate wurde longitudinal berechnet, sofern ein Anfangsröntgenbild vorhanden war. Fehlende Werte wurden zu Verlaufs-OPGs linear interpoliert. Der Knochenabbau im ersten Jahr liegt danach mit einem Median von 0,14 mm bzw. einem Mittelwert von 0,34 mm unter den Werten vergleichbarer Studien. Danach befindet sich die durchschnittliche jährliche Rate von 0,1 bis 0,2 mm im Größenbereich anderer Systeme. Teilweise wurde sogar eine Knochenapposition gemessen. Ein Zusammenhang zwischen Sondierungstiefe und aktueller Knochenhöhe wurde statistisch ermittelt. Das ist ein Hinweis dafür, dass die Sondierungstiefe eher von der Schleimhautdicke und vom Knochenabbau abhängt als vom Entzündungsgrad, da die Parodontalfasern fehlen.

370 der 663 Implantate waren festsitzend versorgt (rein implantatgetragene- und Verbundbrücken, 43 Einzelkronen) und 293 herausnehmbar außer einer abnehmbaren teleskopierenden Brücke mit Stegprothesen. Die Komplikationsrate (Schraubenlockerungen, Aufbaulockerungen, Keramikabplatzungen, Reparaturen, Neuanfertigungen) war im Vergleich zu anderen Implantatstudien, insbesondere mit dem Brånemarksystem, sehr niedrig. Das spricht für sichere und ausgereifte Prothetikkomponenten und für die Stabilität der Implantat-Aufbau-Verbindung, obwohl hier ebenfalls auf ein Außenhexagon geschraubt wird. Eine entsprechend exakte zahntechnische Verarbeitung ist ebenfalls Voraussetzung für die Bewährung.

Die Patientenzufriedenheit mittels einer 10 cm-Skala von 0 (sehr zufrieden) bis 10 (völlig unzufrieden) ist sowohl mit den Implantaten als auch mit den Suprakonstruktionen sehr hoch. Die Patienten kennen die Regel den Versorgungszustand ohne Implantate und lernen die Vorteile mit Implantaten schätzen. Alle außer einem Patienten würden sich wieder einer derartigen Therapie unterziehen, sogar diejenigen mit Implantatverlusten.

Die Kaplan-Meier-Schätzung der Überlebensrate für alle Implantate ergab einen 5-Jahres- Wert von 95,9 % und für 10 Jahre 91,8 %. Damit ist das kumulative Überleben im Vergleich zu anderen Studien sehr hoch. Im Oberkiefer (89 %) gehen die Implantate häufiger und eher verloren als im Unterkiefer (96 %). Dabei ist im jeweiligen Kiefer der Seitenzahnbereich mehr betroffen als der Frontzahnbereich. Bei Männern beträgt das kumulative Überleben der Implantate nach 10 89,5 % und bei den Frauen 94,2 %. Die Art der Suprakonstruktion spielt eine untergeordnete Rolle. In der Cox-Regression hat sich das Rauchverhalten der Probanden als einzige signifikante Variable auf die Überlebensrate herausgestellt. Patienten, die 40 Jahre lang rauchen, haben das 5,5fach erhöhte Risiko eines Implantatverlustes. Die 10-Jahres-Implantatüberlebensrate beträgt bei ehemaligen Rauchern 90,4 % und bei Nichtrauchern 96,4 %.

Das Tiolox®-Implantat stellt sich innerhalb der Studie als ein sehr stabiles und erfolgreiches System dar. Dies gilt sowohl für das Implantat selbst als auch für die prothetischen Aufbaukomponenten.



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